… durch Projekte entwickeln wir uns weiter

 

Die Hamburger Arbeitsassistenz ist selbst 1992 aus einem Modellprojekt entstanden, welches durch den Europäischen Sozialfond (ESF) und das Integrationsamt Hamburg gefördert wurde.

Aufgrund unseres Selbstverständnisses und unseres Anspruches, das Konzept der Unterstützten Beschäftigung weiter zu entwickeln, arbeiten wir stets in Projekten – oftmals vernetzt mit anderen Partner*innen – zusammen.

Auf unserer Projektseite finden sie Nachrichten und Neuigkeiten aus unseren Projekten. Wir stellen die aktuellen Projekte vor. Und im Archivbereich können Sie sich über abgeschlossene Projekte informieren.

Einige der abgeschlossenen Projekte sind verstetigt und mittlerweile Teil unserer Angebote und Maßnahmen für Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderung.
Die Ergebnisse und Erfahrungen aus beendeten Projekten sind teilweise Grundlage für neue Projekte und werden dort weitergeführt und entwickelt.

Wir bedanken uns für die konstruktive Zusammenarbeit mit zahlreichen regionalen, überregionalen und transnationalen Träger*innen und Einrichtungen.

Neues aus unseren Projekten …

Juni 2026

Interessenvertretung und Frauenbeauftragte sind dauerhaft bei der HAA verankert …

Mit dem erfolgreichen Abschluss unseres durch die Aktion Mensch geförderten Projekts ist ein wichtiger Meilenstein erreicht:
Die Interessenvertretung und die Frauenbeauftragte sind nun fest etablierte Bestandteile der Hamburger Arbeitsassistenz (HAA)

Im Mittelpunkt des Projektes stand die Frage, wie Menschen mit Behinderung bei der Entwicklung von Arbeitshilfen und Unterstützungsangeboten wirksam beteiligt werden können.

Ein zentrales Ergebnis ist ein digitales Arbeitstool, das im Projekt gemeinsam entwickelt wurde. Es steht künftig auch anderen Träger*innen und Organisationen zur Verfügung.

Die wichtigste Erkenntnis aus dem Projekt lautet: Gute Arbeitshilfen für Menschen mit Behinderung können nur gemeinsam mit Menschen mit Behinderung entwickelt werden. Partizipation ist kein zusätzlicher Schritt, sondern eine grundlegende Voraussetzung für gelingende Entwicklungsarbeit. Gleichzeitig zeigt unsere Erfahrung, dass diese Form der Zusammenarbeit Zeit benötigt. Es braucht verlässliche Partner*innen, die diese Zeit zur Verfügung stellen können, sowie ausreichende finanzielle Mittel, um Beteiligungsprozesse qualitätsvoll umzusetzen.

Neben der Entwicklung des digitalen Arbeitstools konnten zahlreiche weitere Meilensteine erreicht werden. Die Interessenvertretung hat ein eigenes Seminarangebot innerhalb der HAA aufgebaut und durchgeführt. Sie hat Vollversammlungen organisiert, sich den Teilnehmenden unserer Angebote vorgestellt und für das Thema Selbstvertretung sensibilisiert. Darüber hinaus wurden Anfragen von Teilnehmenden bearbeitet, neue Vorschläge für die Weiterentwicklung der Angebote eingebracht und in Konfliktsituationen vermittelt und geschlichtet.

Wir freuen uns sehr, dass das Projekt so erfolgreich umgesetzt werden konnte. Unser Dank gilt den motivierten Teilnehmenden der Angebote der HAA, den beteiligten Kolleg*innen der Hamburger Arbeitsassistenz sowie Aktion Mensch für die Förderung und die Unterstützung dieses wichtigen Vorhabens und 3plusx für die tolle Umsetzung des digitalen Arbeitsmittels.

… das zweite Vernetzungstreffen des Projektes Hochschulbildung Inklusiv

Oktober 2025

Am 16.10.2025 fand das zweite Vernetzungstreffen des Projektes Hochschulbildung Inklusiv statt.
Teilgenommen haben Mitglieder der Hamburgischen Bürgerschaft, Vertreter*innen der Sozial- und der Wirtschaftsbehörde, verschiedener Institutionen der beruflichen Inklusion sowie von Selbstvertretungsorganisationen, zudem Studierende und die Qualifikationsgruppe an der HAW Hamburg.

Es wurde u.a. deutlich, dass im ersten dreiviertel Jahr die Verzahnung von Qualifizierung und Lehrveranstaltungen bereits gelungen ist: im Sommersemester fanden die ersten Seminare mit Studierenden in den Studiengängen Gesundheitswissenschaften, Hebammenwissenschaften und Rettungsingenieurswissenschaften erfolgreich statt. Die erste Evaluation zeigt positive Effekte bei Studierenden und angehenden Bildungsfachkräften, z.B. den Abbau von Berührungsängsten.

Insbesondere anwesende Menschen mit Behinderungen machten deutlich: „Nichts über uns, ohne uns.“ Sie wollen gleichberechtigt und selbstbestimmt teilhaben.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Kooperationspartner*innen, der HAW Hamburg und der CAU Kiel.

Die Interessenvertretung ist im Amt …

Juni 2025

Seit April 2025 sind 6 Personen aus den Maßnahmen IP und UB in ihrer Funktion der Selbstvertretung in ihr Amt gewählt worden.
Wir begrüßen die sechs ganz herzlich und wünschen ihnen für ihr neues Amt alles Gute.

Gestartet sind die sechs Teilnehmenden mit einem Einführungsworkshop „Starke Beiräte“ bei unserem Partner „GutGefragt“.

Über den Sommer lernen sie in verschiedenen Workshops die Hamburger Arbeitsassistenz und ihre unterschiedlichen Geschäftsbereiche und Mitarbeitenden kennen. Dabei entdecken sie auch ihre eigenen neuen Aufgaben und planen die ersten Sprechstunden und Informationsveranstaltungen.

Hier können Sie weiterlesen zu den ersten Schritten der neuen Interessenvertretung bei uns in der Hamburger Arbeitsassistenz.

Bildungsfachkräfte: Die ersten Co-Seminare haben stattgefunden …

Mai 2025

Seit Januar 2025 lernen an der HAW (Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg) acht Menschen mit Lernschwierigkeiten. Sie qualifizieren sich zu Bildungsfachkräften.

Gestartet sind sie inhaltlich mit den Themen „Bildung und Arbeit“. Die Teilnehmenden reflektieren nicht nur ihre eigenen Bildungs- und Arbeitsbiographien als Menschen mit Behinderung sondern beschäftigen sich auch allgemein mit dem Thema Bildung, Arbeit und Inklusion in Deutschland und darüber hinaus.

Hier können Sie mehr lesen über die aktuellen Entwicklungen im Projekt: das Buddy-Projekt und die Co-Seminare …

Neues Kooperationsprojekt "Qualität im Betrieb" …

Mai 2025

Seit Mai 2025 gibt es das Kooperationsprojekt „Qualität im Betrieb“.
Es zielt darauf ab, Qualitätsstandards für betriebliche, berufsorientierte Qualifizierungsangebote zu entwickeln.

Bei immer mehr „anderen Leistungsanbietern“ (aLA) und Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) werden solche Angebote umgesetzt. 

Menschen mit Behinderung soll dadurch der Weg auf den allgemeinen Arbeitsmarkt erleichtert werden.
Die Erfolgsquoten sind jedoch sehr unterschiedlich, daher sind Verbesserungen gefragt. 

Die Projektpartner*innen wollen unter Einbeziehung von Nutzer*innen bestehende Teilhabekonzepte erfassen, evaluieren, systematisieren und weiterentwickeln.

Laufende Projekte

  • Neues aus unseren Projekten

    Auf unserer neuen Seite “Neues aus unseren Projekten …” informieren wir über aktuelle Entwicklungen aus unseren Projekten. Hier finden Sie weiterführende Texte und Informationen aus der Rubrik “Neues aus unseren Projekten …”.

  • Qualität im Betrieb

    In dem Kooperationsprojekt „Qualität im Betrieb“ werden Qualitätsstandards für betriebliche, berufsorientierte Qualifizierungs-Angebote entwickelt. Menschen mit Behinderung soll dadurch der Weg auf den allgemeinen Arbeitsmarkt erleichtert werden.

  • Inklusive Bildung Hamburg

    In Hamburg startet im neuen Jahr die Qualifizierung von 8 Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderung zu Bildungsfachkräften an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Die Hamburger Arbeitsassistenz bringt ihre Expertise in der Qualifizierung von Menschen mit Lernschwierigkeiten ein.

  • UKE Guides

    In Kooperation mit dem Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) hat die Hamburger Arbeitsassistenz in den letzten Jahren das Lots*innen-Projekt „UKE Guides“ initiiert. Die UKE Guides geben Hilfe bei der Orientierung auf dem Klinikum-Gelände. Sie begleiten Besucher *innen und Patient*innen und erledigen Hol- und Bringdienste.

  • Interessenvertretung

    Es wird eine neue Interessenvertretung und eine neue Frauenbeauftragte bei der Hamburger Arbeitassiszenz gewählt. In einem partizipativen Prozess werden barrierefreie Arbeits- und Lernmaterialien entwickelt für die Aufgaben einer starken und selbstbewussten Selbstvertretung.

Abgeschlossene Projekte

Bitte berücksichtigen Sie, dass einige Informationen und weiterführende Links aus den abgeschlossenen Projekten nicht mehr zur Verfügung stehen.

Wir benutzen den Genderstern. In der Dokumentation abgeschlossener Projekte haben wir diese Schreibweise nicht übernommen bzw. entsprechend aktualisiert. Wir dokumentieren die Projekte im Archiv mit ihrer letzten Aktualisierung – mit Binnen-I, Unterstrich oder – in seltenen Fällen – auch ohne. In der Regel schreiben wir dann in der männlichen und weiblichen Form, z.B. von Schülerinnen und Schülern.

Informieren Sie sich auch über unsere fortlaufenden Maßnahmen:

Maßnahmen der beruflichen Orientierung und Qualifizierung