BAA – Brücke in Ausbildung und Arbeit

 

Das neue ESF-Projekt BAA – Brücke in Ausbildung und Arbeit unterstützt geflüchtete Menschen mit (vermuteter) Behinderung beim Zugang zum Rehabilitationssystem sowie bei ihrer beruflichen Integration. Gesellschaftliche und berufliche Teilhabechancen sollen gestärkt werden für nachhaltige Perspektiven in Ausbildung oder Arbeit.

Neues ESF-Projekt „BAA – Brücke in Ausbildung und Arbeit“

Seit August 2026 wird das ESF-geförderte Projekt BAA – Brücke in Ausbildung und Arbeit bei der Hamburger Arbeitsassistenz umgesetzt. Das Projekt läuft bis Dezember 2028 und ist Teil des Programms „WIR – Netzwerke integrieren Geflüchtete in den regionalen Arbeitsmarkt“, das die Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Menschen fördert und ihre besonderen Unterstützungsbedarfe berücksichtigt.

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und die Europäische Union (EU) über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Ziel des Projekts

Das Projekt unterstützt geflüchtete Menschen mit (vermuteter) Behinderung beim Zugang zum Rehabilitationssystem sowie bei ihrer beruflichen Integration. Ziel ist es die gesellschaftlichen und beruflichen Teilhabechancen zu stärken und eine nachhaltige Perspektive in Ausbildung oder Arbeit zu schaffen.

Wer kann teilnehmen?

Das Projekt richtet sich an Drittstaatsangehörige mit Fluchterfahrung ohne ein absolutes Arbeitsverbot, die eine Behinderung haben oder bei denen Hinweise auf eine mögliche Behinderung vorliegen.

Unsere Teilziele

  • Erprobung und Evaluation passgenauer, zielgruppenspezifischer Unterstützungsangebote
  • Verbesserung, Erhalt und Wiederherstellung beruflicher Fähigkeiten und Ressourcen
  • Nachhaltige Integration in Ausbildung, Qualifizierung oder Beschäftigung
  • Identifikation struktureller Hürden, insbesondere beim Zugang zum Reha-System
  • Entwicklung und Weiterentwicklung von Handreichungen, Leitlinien und Best-Practice-Beispielen
  • Ausbau und Stärkung regionaler Netzwerke und Kooperationen

Unser Ansatz

Im Mittelpunkt des Projekts steht die individuelle Begleitung der Teilnehmenden. Gemeinsam werden Unterstützungsbedarfe ermittelt, Perspektiven entwickelt und passende Schritte für den weiteren Weg geplant.

Dazu gehören unter anderem:

  • individuelle Beratung und Begleitung
  • Unterstützung bei der Klärung gesundheitlicher Fragestellungen
  • Unterstützung bei der Beschaffung medizinischer Unterlagen und Befunde
  • Begleitung beim Zugang zum Reha-System
  • Berufliche Orientierung und Qualifizierung
  • Vermittlung in Bildungs- und Seminarangebote
  • Individuelles Sprachcoaching
  • Jobcoaching zur Anbahnung, Aufnahme und Stabilisierung von Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnissen

Netzwerkarbeit

Das Projekt BAA baut auf einem Netzwerk in Hamburg auf und arbeitet eng mit verschiedenen Trägern, Einrichtungen, Behörden und weiteren Kooperationspartner*innen zusammen. Der kontinuierliche fachliche Austausch ermöglicht es, individuelle Lösungen für die Teilnehmenden zu entwickeln und bestehende Unterstützungsstrukturen weiterzuentwickeln. Durch die enge Zusammenarbeit im Netzwerk entstehen nachhaltige Wege in Ausbildung und Arbeit.

Ansprechpartnerin bei der Hamburger Arbeitsassistenz:
Doreen Huget

Informieren Sie sich auch über unsere fortlaufenden Maßnahmen:

Maßnahmen der beruflichen Orientierung und Qualifizierung