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Karriereplanung Inklusive

Berufsbegleitende Bildung für Menschen mit Behinderung

Fortbildung und berufsbegleitende Weiterbildung sind in der Regel eine Selbstverständlichkeit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Etwas anders sieht die Realität jedoch noch bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit Behinderung aus, insbesondere bei Personen mit Lernschwierigkeiten. Diese sind bislang weitgehend aus den gängigen Fortbildungsangeboten ausgeschlossen, weil diese nur sehr unzureichend an ihre Lernvoraussetzungen und Bildungsbedarfe angepasst sind und für sie dementsprechend nicht ausreichend barrierefrei.

Nähere Projektinformationenfinden Sie auf der Website des bundesweiten Projektes Karriereplanung Inklusive.

Die Hamburger Arbeitsassistenz ist einer der Projektpartner und beteiligt an dem bundesweiten Projekt Karriereplanung Inklusive, das diese Herausforderung aufnimmt und einen Beitrag dazu leistet, berufsbezogene Fortbildungsangebote inklusiv - d.h. hier: möglichst barrierearm - zu gestalten. Im Rahmen dieses Projekts werden in Hamburg

  • ArbeitnehmerInnen mit Lernschwierigkeiten dazu ermutigt, im Sinne einer beruflichen Weiterentwicklung das Instrument Fortbildung in Anspruch zu nehmen;

  • Arbeitgeber dafür sensibilisiert, auch MitarbeiterInnen mit Behinderung in ihre Fortbildungsplanung aufzunehmen;

  • bestehende Fort- und Weiterbildungsträger dahingehend unterstützt, ihre Angebote so zu gestalten, dass sie auch für Menschen mit Lernschwierigkeiten barrierefrei zugänglich sind;

  • das Tätigkeitsbild eines Bildungscoaches für die personelle Unterstützung der FortbildungsteilnehmerInnen mit Behinderung entwickelt und ein entsprechendes Qualifizierungsangebot geschaffen;

  • ein Beratungsangebot für interessierte ArbeitnehmerInnen entwickelt, das Elemente des peer-supports (Menschen mit Behinderung beraten/unterstützen Menschen mit Behinderung) aufnimmt.

Das Projekt wurde im Zeitraum von September 2014 bis Mai 2018 aus Mitteln des Bundesausgleichsfolds beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanziert. Die Arbeitsergebnisse des Projektes werden ab 2019 aufgegriffen in dem Projekt "TalentPASS", welches ebenfalls aus Mitteln des Bundesausgleichsfonds gefördert wird und von der Hamburger Arbeitsassistenz in dem gleichen Verbund mit anderen Trägern durchgeführt wird.