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check and go

Laufzeit:  01.09.2006 bis 31.08.2008

Förderung durch:  Leonardo da Vinci / Europäischer Sozialfonds

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Zielsetzung:

  • Die Kommunikation und Information zwischen Menschen mit Behinderung und Unternehmen zu verbessern. Damit können Arbeitsverhältnisse leichter und schneller zustande kommen.
  • Menschen mit Behinderung sollen besser sagen lernen, welche Anforderungen sie bezüglich Barrierefreiheit haben.
  • Mögliche Arbeitgeber sollen befähigt werden, diese Anforderungen bezüglich Barrierefreiheit in ihrem Unternehmen zu überprüfen und in der eigenen Firma um zu setzen.
  • Wir möchten die Qualitätsstandards zu Barrierefreiheit zwischen Menschen mit Behinderung und Unternehmen verbessern. 
  • Außerdem sollen die Ergebnisse es auch leichter möglich machen, Menschen mit Behinderung im Ausland auf berufliche Ausbildungen bzw. Praktikumsplätze zu schicken.

Zielgruppen:

Menschen mit Behinderung:

  • Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderung
  • Menschen mit motorischen Beeinträchtigungen
  • Menschen mit Sehbehinderungen und Blinde
  • Menschen mit Hörbehinderung und Gehörlose

Unternehmen und andere Organisationen:

  • Klein- und Mittelunternehmen
  • Großunternehmen
  • Soziale Organisationen

Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Menschen mit Behinderung:

  • Berufliche Bildungsorganisationen
  • Berufsberatungsorganisationen
  • Berufseingliederungsorganisationen

Außerdem:

  • Jobcoaches,
  • Jobassistentinnen und Jobassistenten,
  • Berufsberaterinnen und Berufsberater.

Die Ergebnisse:

Training Tool

Das Training-Tool ist eine Schulung für Menschen mit Behinderung. Es besteht aus 10 Schulungseinheiten zu je 2,5 Stunden. Ziel des Training-Tools ist die Verbesserung von Kenntnissen speziell für Bewerbungs- und Abklärungssituationen für die Eingliederung von Menschen mit Behinderung in einen Arbeitsplatz.

Inhalte sind zum Beispiel:

  • Gutes Erklären der eigenen Bedürfnisse,
  • Definieren von individuell wichtigen Dingen bezüglich Barrierefreiheit,
  • Bewerbungsunterlagen,
  • Lebenslauf,
  • Bewerbungsgespräch,
  • Verwendung des check and go-Tools
  • und andere Inhalte.

check and go-Tool

Das check and go-Tool gibt Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, in einer Datenbank Checklisten auszufüllen. Darin können die Personen angeben, welche Barrieren für sie bestehen, wenn sie in einer Firma arbeiten. Außerdem können sie dort sagen, welche Anforderungen sie haben, damit sie gut an einem Arbeitsplatz arbeiten können.

Alle möglichen Barrieren werden in Barrieregruppen zusammengefasst. Zum Beispiel: Mobilität, Kommunikation, Orientierung, Verwendung von Computern, usw. Dort können die Benützerinnen und Benützer der Datenbank die für sie individuell zutreffenden Barrieregruppen auswählen, speichern und ausdrucken. Danach kann die von der einzelnen Person zusammengestellte Auflistung von Barrieren bzw. Anforderungen an eine Firma verschickt werden.

Beratungs Tool

Das Beratungs-Tool ist eine Anleitung für Firmen. Diese sollen damit Informationen bekommen, welche Barrieren und Anforderungen für Menschen mit Behinderung wichtig sind, wenn sie in einer Firma arbeiten. Die Inhalte des Beratungs-Tools werden sein:

  • Was bedeutet Behinderung?
  • Welche Arten von Behinderungen gibt es?
  • Welche gesetzlichen Bestimmungen gibt es?
  • Welche Förderungen gibt es?
  • Wie kann eine Firma die individuellen Barrieren und Anforderungen, die von einer Person mit Behinderung im check and go-Tool angegeben wurden, richtig verstehen?
  • Wie kann die Firma darauf reagieren?
  • Welche Veränderungen kann die Firma vornehmen?

Alle Ergebnisse gemeinsam sollen die Eingliederung von Menschen mit Behinderung in Firmen erleichtern und verbessern.

Die Schlussversion (CD-ROM mit Broscüre) liegt seit Juli 2008 vor und kann über die Bestellliste bezogen werden. Auf der  CD-ROM sind alle Inhalte in den Sprachen der Projektpartner (Deutsch, Englisch, Griechisch, Italienisch, Schwedisch, Slowakisch und Slowenisch) verfügbar.

Projektpartner:

Bei check and go arbeiten Einrichtungen, Behörden, Vereine, Expertinnen und Experten mit Lernschwierigkeiten und Behinderung, Sozialpartner sowie kleine und große Firmen aus 7 Ländern in Europa mit. Sie sind Partner im EU-Projekt.

Österreich/Austria: atempo (Projektleitung)
Schweden/Sweden: STPKC Swedish TelePadagogik Knowledge Centre
Slowenien/Slowenia: Andragoski Zavod Maribor, Ljudska univerza
Slovakische Republik/Slovak Republic: Slowakisch-Österreichische Handelskammer, VW-Slovakia