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Betriebliche Berufsbildung

Die Betriebliche Berufsbildung (zuvor: Ambulantes Arbeitstraining) wurde von der Hamburger Arbeitsassistenz ab 1996 im Rahmen eines Modellprojektes entwickelt. In der Betrieblichen Berufsbildung bieten wir Menschen mit Behinderung eine Unterstützung bei der Orientierung und Qualifizierung in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes.

Voraussetzung
ist eine Empfehlung für das Eingangsverfahren und den Berufsbildungsbereich in einer Werkstatt für behinderte Menschen. Damit ist die Betriebliche Berufsbildung in der Regel ein Angebot für junge Erwachsene im Übergang von der Schule in den Beruf.

Weitere Informationen:
Die Betriebliche Berufsbildung dauert maximal 24 Monate. Während der Betrieblichen Berufsbildung wird Ausbildungs- oder Übergangsgeld bezahlt, ebenso Essen- und Fahrtgeld. Das Angebot kann wahrgenommen werden über das Persönliche Budget oder auf der Grundlage von Kooperationsvereinbarungen mit den Werkstätten für behinderte Menschen. An einem Tag in der Woche findet Berufschulunterricht statt.

Ergebnisse und Erfahrungen

Bislang haben seit 1996 etwa 180 Personen die betriebliche Berufsbildung beendet - über 50% von ihnen haben abgeschlossen mit einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis. Weitere 25% sind aus der betrieblichen Berufsbildung in das Integrationspraktikum gewechselt und haben dann darüber den Schritt in ein Arbeitsverhältnis machen können. Das heißt, dass ca. 80% unserer TeilnehmerInnen  nachfolgend in ein Arbeitsverhältnis gelangen.

Ausführlichere Informationen
über die Betriebliche Berufsbildung bieten wir Ihnen als PDF-Download in unserem Bericht über das ambulante Arbeitstraining.  

Ferner wurde die Maßnahme wissenschaftlich begleitet:
Boban, Ines; Hinz, Andreas: Integrative Berufsvorbereitung. Luchterhand 2001.