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Beschäftigungspflicht / Ausgleichsabgabe

Für private und öffentliche Arbeitgeber_innen von mindestens 20 Mitarbeiter_innen besteht die Pflicht, mindestens 5% der Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen. Dabei sind schwerbehinderte Frauen besonders zu berücksichtigen. Entsprechende gesetzliche Regelungen finden Sie im 71ff SGB IX.

Die Hamburger Arbeitsassistenz übrigens kommt dieser Verpflichtung selbstverständlich nach.

Bei Nichterfüllung der Beschäftigungspflicht haben die Betriebe und Unternehmen eine Zahlung in die Ausgleichsabgabe zu leisten.
Die Höhe der Zahlung beträgt gemäß 77 SGB IX:

bei Betrieben/Unternehmen mit jahresdurchschnittlich 20 - 39 Beschäftigten gilt:                

  • 115 €/Monat und pro Arbeitsstelle für jeden nicht besetzten Pflichtplatz

bei Betrieben/Unternehmen mit jahresdurchschnittlich 40 – 59 Beschäftigten gilt:

  • 115 €/Monat und pro Arbeitsstelle, wenn nur ein_e schwerbehinderte_r Mitarbeiter_in beschäftigt wird 
  • 200 €/Monat und pro Arbeitsstelle, wenn kein_e schwerbehinderte_r Arbeitnehmer_in beschäftigt wird

bei Betrieben/Unternehmen ab 60 Beschäftigten gilt: 

  • 115€ /Monat und pro Arbeitsstelle bei jahresdurchschnittlichen Erfüllung der Beschäftigungsquote von 3% bis 5% 
  • 200 €/Monat und pro Arbeitsstelle bei jahresdurchschnittlichen Erfüllung der Beschäftigungsquote von 2% bis weniger als 3% 
  • 290 €/Monat und pro Arbeitsstelle bei jahresdurchschnittlicher Erfüllung der Beschäftigungsquote von weniger als 2%