Ein Beispiel

Frau B.'s erfolgreicher Weg

Yasemin B. hat eine Integrationsklasse besucht. Nach der Beendigung der Schule ist sie für drei Jahre in einem „integrativen Förderlehrgang“ gewesen. Dieses Angebot – modellhaft in Hamburg – bietet einen Übergang von der Schule in den Beruf. Das Angebot ist berufsbezogen, mit zunehmender Dauer der Maßnahme werden die betrieblichen Anteile erhöht, um damit die Vermittlungschancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.

Aus der Kooperation der Hamburger Arbeitsassistenz mit den Trägern des „integrativen Förderlehrganges“ an der Berufschule Eidelstedt wurde mit intensiver Arbeitsbegleitung und Qualifizierung auf ein Arbeitsplatzprofil aus einem Praktikumsplatz in der Gastronomie bei Mövenpick nach über einem Jahr am 01.08.2000 ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis.

Dieses Arbeitsverhältnis endete zum Ende der Probezeit: Nicht wegen unzureichender Leistungen: Das Restaurant wurde geschlossen – aus städteplanerischen Gesichtspunkten abgerissen.

Die Suche nach einem neuen Arbeitgeber fing erneut an: Durch das Integrationspraktikum war ein Rahmen der Unterstützung möglich, in dem adäquat, das heißt geduldig an neuen Arbeitsplätzen erprobt und qualifiziert werden konnte.

Auch aufgrund der vorangegangenen Lernerfolge konnte aus dem zweiten Praktikumsplatz nach einer Dauer von 14 Monaten im Integrationspraktikum am 01.10.2002 erneut ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis in der Küche von IKEA erreicht werden.

Dort ist sie nach wie vor als Küchenhelferin tätig. Seit 2006 wird sie nicht mehr von der Hamburger Arbeitsassistenz begleitet, weil ihr Arbeitsplatz stabil ist.